E-ON?? E-OUT!! Die Stromnetze müssen den Bürgerinnen und Bürgern gehören – und nicht E.ON
Derzeit wird in unserem Landkreis über die Stromkonzessionsverträge diskutiert, die 1992 abgeschlossen nun Ende 2011 auslaufen.

E.ON?? E.OUT!!! Matthias Knoche wechselt den Stromanbieter und geht zu den Stadtwerken Marburg. 11. Sept. 2009
Der Kreisvorstand von Bündnis90/Die GRÜNEN hat sich in dieser Woche mit den KommunalpolitikerInnen aus den Kreisgemeinden zu einem Austausch der Argumente und der bereits vorliegenden Angebote getroffen.
Die Stromnetze der Zukunft müssen ausgerichtet sein auf dezentrale Stromerzeugung mit Wasser, Wind, Biomasse und Sonne. Den Strom können Bürger, Gemeinden oder Unternehmen selbst erzeugen. Damit wird die Abhängigkeit von Konzernen und den ausländischen Energielieferanten durchbrochen und zugleich ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz geleistet.
Das Interesse der Energie-Riesen wie E.ON ist klar: Sie wollen einen Markt, der ihnen den Strom aus den Großkraftwerken abnimmt. Schon heute ist zuviel Strom auf dem Markt. Deswegen wollen Vattenfall, E.ON oder RWE die Kontrolle über die Netze behalten und damit die Kontrolle über die Geldbeutel der Bürger.
Wir wollen, dass die Gewinne aus dem Netzbetrieb in der Region bleiben und nicht an die Münchner Zentrale von E.ON fließen,
Wir wollen, dass die Gewinne aus dem Netzbetrieb zur Erhaltung und zum Ausbau unserer regionalen Stromnetze ausgegeben werden.
Wir wollen, dass mit den Gewinnen aus dem Netzbetrieb die grüne Technologie vorangetrieben wird, also Investitionen in den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung, in Wasser, Wind und Sonne.
Wir wollen, dass die Arbeitsplätze, die für den Netzbetrieb und den Netzausbau gebraucht werden, in der Region bleiben.
Wir wollen, dass die Entscheidung über die Höhe der Strompreise im Landkreis gefällt werden und nicht in einer fernen Konzernzentrale.